Pulsmessung ohne Brustgurt direkt am Handgelenk: Die Garmin fenix 3 HR macht's möglich

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Garmin fenix 3 HR im Test

Mit der fenix 3 Saphir HR bringt Garmin den optischen Pulssensor auch auf den Trail. Wie zuverlässig die Herzfrequenzmessung am Handgelenk funktioniert (und warum der Brustgurt trotzdem noch nicht ausgedient hat) zeigt unser ausführlicher Testbericht.

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Lieferumfang und Hardware

Die fenix 3 ist seit März 2015 auf dem Markt und hat sich seitdem zum echten Bestseller gemausert. Funktionsumfang und GPS-Genauigkeit wurden zwischenzeitlich durch Software-Updates erheblich erweitert. Mit der fenix 3 HR entwickelt Garmin jetzt auch die Hardware weiter: Der optische Herzfrequenzsensor ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung der Herzfrequenz ohne Brustgurt direkt am Handgelenk.

Gut verpackt: Das Verpackungsdesign wirkt hochwertig

Das ist drin: Kurzanleitung, Uhr, USB-Kabel mit Ladeklemme (mit Ausbuchtung für den optischen Sensor), sowie Ladegerät mit EU- und UK-Adapter.

Erst ein Blick auf die Unterseite zeigt die Neuerung der fenix 3 HR. Die Wölbung des Sensors spürt man nur beim ersten Tragen.

Der Sensor sitzt in einer kleinen Wölbung auf der Gehäuseunterseite. Ansonsten unterscheidet sich die fenix 3 HR äußerlich nur in Details vom Basismodell: Der Startknopf ist silber statt rot eingefasst und das Armband nicht durchgehend gelocht, um seitlichen Lichteinfall auf den Sensor zu verhindern. Aus dem gleichen Grund sollte die Uhr beim Tragen eng anliegen. Trotzdem habe ich die Sensorwölbung nicht als unangenehm empfunden und eigentlich nur beim ersten Tragen wahrgenommen.

Die fenix 3 HR gibt es nur mit Saphirglas, was sich im Preis (UVP: 600 Euro) und vor allem im Gewicht niederschlägt: Mit 89 Gramm ist die fenix 3 HR spürbar schwerer als das Modell mit Mineralglas (83 Gramm). Noch deutlicher fällt der Gewichtsunterschied zur Suunto Ambit3 Vertical (74 Gramm) aus. Bei den Abmessungen unterscheiden sich die drei Geräte dagegen kaum. Allerdings wirkt die komplett in schwarz gehaltene fenix 3 HR vor allem an schmalen Handgelenken optisch etwas größer. Dennoch ist sie trotz des Mehrgewichts absolut alltagstauglich.

Größenvergleich: Garmin fenix 3 (silber), Garmin fenix 3 HR und Suunto Ambit3 Vertical haben nahezu identische Abmessungen

Hardwareseitig ist die fenix 3 HR ansonsten identisch mit dem Basismodell: GPS+GLONASS, barometrischer Höhenmesser, Temperatursensor und Vibrationsalarm sind ebenso an Bord wie WLAN, Bluetooth und ANT+ sowie das hochauflösende Farbdisplay (218×218 Pixel). Durch das Saphirglas wirkt das Display etwas weniger kontrastreich. Der Unterschied ist aber so minimal, dass er nur im direkten Vergleich und bei genauem Hinsehen auffällt. Schärfe und Ablesbarkeit (auch bei direkter Sonneneinstrahlung) sind hervorragend. Insgesamt besitzt die fenix 3 das klar beste Display auf dem Markt.

Optischer Herzfrequenzsensor

Der in der fenix 3 verbaute optische Herzfrequenzsensor ist eine Eigenentwicklung von Garmin und hat sich bereits im Forerunner 235 und im Vivosmart HR bewährt. Drei grüne LEDs auf der Unterseite der Uhr senden einen starken Lichtimpuls unter die Haut. Durch den Herzschlag ändert sich das Blutvolumen in den Gefäßen und damit auch die Lichtabsorption der Haut. Eine Fotozelle misst das reflektierte Licht und kann so den Puls direkt am Handgelenk ermitteln. Vorteil: Der von vielen als unbequem empfundene Brustgurt entfällt. Außerdem ermöglicht der optische Sensor eine kontinuierliche Messung der Herfrequenz, also im doppelten Sinne „rund um die Uhr“. In Ruhephasen tastet der optische Sensor den Puls nur sporadisch ab. Sobald der Bewegungssensor Aktivität verzeichnet, erhöht sich die Frequenz. Das spart Strom und damit Akkulaufzeit.

Drei LEDs und eine Fotozelle messen den Puls am Handgelenk.

Der optische Sensor ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung der Herzfrequenz auch in Ruhephasen.

Veränderungen des Ruhepulses lassen sich so leicht nachvollziehen

Technisch bedingt reagiert der optische Sensor etwas träger auf Belastungsspitzen. Das macht sich vor allem bei Trainingseinheiten mit kurzen Intervallen bemerkbar.

Technisch bedingt hat die optische Messung aber auch Nachteile: Bei Kälte ziehen sich die Blutgefäße zusammen, was die Messwerte verfälschen kann. Auch Tatoos und starke Behaarung können den Sensor beeinträchtigen. Außerdem ist die optische Messung am Handgelenk langsamer als die Messung des Herzschlags per Brustgurt, so dass schnelle Änderungen der Herzfrequenz zum Teil nicht vollständig oder nur mit Verzögerung erfasst werden können. Je nach individuellem Hauttyp, Umgebungstemperatur und Qualität des Sensors (bzw. der Software, die die Messwerte verarbeitet) fallen diese Nachteile allerdings unterschiedlich stark aus.

Im mehrwöchigen Test zeigte der optische Sensor der fenix 3 HR insgesamt eine hohe Genauigkeit, mit Abstrichen bei der Zuverlässigkeit des Momentanpulses. Zum einen gab es hier stärkere Schwankungen der einzelnen Messwerte (die allerdings von der Software relativ gut „abgefedert“ werden). Zum anderen wurden Belastungsspitzen teilweise unvollständig oder um einige Sekunden verzögert erfasst. Im Mittel macht sich das allerdings kaum bemerkbar. Der Durchschnittspuls wich – wenn überhaupt – nur um wenige Schläge von den per Brustgurt ermittelten Werten ab.

Garmin fenix 3 mit Brustgurt (HRM Run)

Garmin fenix 3 HR mit optischer Herzfrequenzmessung

Die Kälteanfälligkeit der optischen Messung konnten wir im Test ebenfalls nachvollziehen. Ab etwa 5 Grad kam es teilweise zu unrichtigen Messwerten. Mit zwei kleinen Tricks ließ sich die Genauigkeit aber deutlich steigern: Wenn man die Uhr bereits vor dem Gang in die Kälte trägt, kalibriert sich der Sensor offenbar besser und die Haut kühlt langsamer aus. Wenn auch das nicht hilft, sorgte ein kurzes Ein- und Ausschalten des optischen Sensors für Abhilfe. Bei winterlichen Bedingungen zeigte sich auch ein ganz banaler Nachteil: Da der optische Sensor direkten Hautkontakt benötigt, kann man die Uhr nicht über der Jacke tragen.

Schließlich ist für bestimmte Laufeffizienz- und Fitness-Daten weiterhin ein Brustgurt erforderlich: Bodenkontaktzeit, Schrittlänge und vertikale Bewegung können nur mit HRM-Brustgurt ermittelt werden. Gleiches gilt für den Belastungswert („Stress Score“) und den Leistungszustand. Nutzt man die fenix 3 HR mit Brustgurt, wird die Herzfrequenz automatisch über den Brustgurt gemessen.

GPS-Empfang, Genauigkeit und Akkulaufzeit

Beim Synchronisieren der Uhr werden die aktuellen Positionsdaten der GPS-Satelliten auf die Uhr geladen. Dadurch findet die fenix 3 HR sehr schnell – meist innerhalb weniger Sekunden – ein GPS-Signal.

An der GPS-Aufzeichnung der fenix 3 schieden sich anfangs die Geister: Während viele keinerlei Probleme hatten, klagten anderen über ungenaue oder zu stark geglättete Tracks. Nach einigen Software-Updates ist die GPS-Genauigkeit inzwischen über jeden Zweifel erhaben. Sowohl mit als auch ohne GLONASS-Unterstützung zeigte die fenix 3 HR im Test keinerlei Schwächen.

Im direkten Vergleich mit der Ambit3 Vertical auf der dicht bewaldeten Hausrunde lieferte die fenix 3 HR den genaueren Track. Enge Kurven und schnelle Richtungswechsel erscheinen weniger geglättet und der Track insgesamt näher am tatsächlich gelaufenen Weg:

Im Taunus hatte dagegen die Ambit3 Vertical leichte Vorteile:

Die Akkulaufzeit der fenix 3 HR gibt Garmin mit bis zu 16 Stunden im GPS-Modus an. Das sind – trotz baugleichem Akku – auf dem Papier vier Stunden weniger als bei der fenix 3 ohne optischen Pulssensor. Im täglichen Gebrauch konnte ich jedoch keine signifikanten Unterschiede feststellen. Bei 1-3 Stunden Training pro Tag und aktivierter Bluetooth-Verbindung hält der Akku etwa eine Woche, bevor die Uhr ans Ladekabel muss. Schaltet man die „Smart Notifications“ ein, verringert sich die Akkulaufzeit allerdings merklich.

Im UltraTrac-Modus, bei dem die Uhr nur alle 60-90 Sekunden einen GPS-Punkt aufzeichnet, werden sogar bis zu 40 Stunden erreicht. Für Ultra-Trails und allgemein für Strecken mit vielen Richtungswechseln ist der UltraTrac-Modus allerdings nur bedingt geeignet. Wer Ultra-Trails über 100 Meilen und mehr läuft, nimmt deshalb besser einen Akku-Pack mit: Die fenix 3 lässt sich auch während der Trackaufzeichnung nachladen.

Trainings- und Navigationsfunktionen

Softwareseitig unterscheiden sich alle Varianten der fenix 3 nur in kosmetischen Details. Anders als die ersten beiden Generationen wurde die fenix 3 von Anfang an als Multisport- bzw. Laufuhr entwickelt. Das merkt man, denn der Funktionsumfang und die Datenvielfalt sind enorm. Trotzdem hat Garmin es geschafft, die Menüs übersichtlich und intuitiv bedienbar zu gestalten. Sämtliche Einstellungen für Sportartprofile, Datenfelder und Trainingsseiten können direkt an der Uhr – auch während einer laufenden Trainingseinheit – vorgenommen werden. Auch bei den bergsportspezifischen Funktionen hat Garmin mittlerweile aufgeholt. So zeigt die fenix 3 z.B. auch die vertikale Geschwindigkeit (Höhenmeter/Stunde). Auf Wunsch wechselt die Uhr ab einer bestimmten Vertikalgeschwindigkeit automatisch in die Auf- bzw. Abstiegsansicht.

Die fenix 3 kommt mit 16 vordefinierten Sportartprofilen („Apps“). Daneben können eigene, frei anpassbare Profile hinzugefügt werden.

Trainingsseite mit Gesamtanstieg, Timer und Vertikalgeschwindigkeit

Die Navigation entlang eigener GPX-Tracks ist mit der fenix 3 ein Kinderspiel. Eine grüne Linie markiert die vorgegebene Strecke, der bereits zurückgelegte Abschnitt wird schwarz ausgefüllt. Verlässt man die Strecke, warnt die Uhr zuverlässig. Ein roter Pfeil weist auch dann in die richtige Richtung, wenn man sich nicht in der Streckenansicht befindet. Ab Software-Version 6.90 (fenix 3) bzw. 2.93 beta (fenix 3 HR) zeigt die Uhr auch die zurückgelegten Höhenmeter und die aktuelle Position auf dem Höhenprofil der Strecke – so wie man es von Garmins Outdoor-Navigationsgeräten (und der Ambit3 Vertical) kennt. Vor allem bei Rennen und langen Läufen in unbekanntem Terrain eine sehr nützliche Funktion. Auf eine Kartendarstellung, wie sie bei der ersten Generation der fenix noch möglich war, muss man dagegen leider verzichten. Wer darauf Wert legt, muss zur deutlich weniger alltagstauglichen epix greifen. Es bleibt also spannend, ob Garmin hier weiter zweigleisig fährt oder epix und fenix in Zukunft in einem Produkt zusammenführt.

Die Navigation anhand von Tracks funktioniert gut, eine Kartendarstellung gibt es aber leider nicht.

Sehr nützlich: Mit der aktuellen Firmware zeigt die fenix 3 auch zurückgelegte Höhenmeter und aktuelle Position auf dem Höhenprofil der Strecke – die Ambit3 Vertical lässt grüßen

Konnektivität und Apps

Über ANT+ verbindet sich die fenix 3 HR mit einer Vielzahl von Sensoren (z.B. für Temperatur, Wattmessung oder Trittfrequenz). Neu ist, dass die fenix 3 HR auch selbst zum Sender werden kann: Aktiviert man die „HR Broadcast“-Option, gibt die Uhr das Herzfrequenz-Signal an andere Geräte weiter. Das ist vor allem dann praktisch, wenn man einen Radcomputer wie den Garmin Edge besitzt.

Mit „HR Broadcast“ kann die fenix 3 HR das Herzfrequenzsignal über ANT+ an andere Geräte weitergeben

Die Trainingsdaten der fenix 3 werden wahlweise über USB, WLAN oder Bluetooth synchronisiert. Letzteres passiert nach der ersten Kopplung mit der Garmin Connect App (für iOS und Android) vollautomatisch. Die App ermöglicht eine detaillierte Auswertung sämtlicher Daten. Alternativ kann man sein Training auch über die Garmin Connect Website planen und auswerten. Wer lieber Strava nutzt, wird sich über die automatische Synchronisation der beiden Dienste freuen.

Über den Connect IQ Store lassen sich jede Menge (kostenlose) Apps, Datenfelder und „Watch Faces“ (Ziffernblätter) auf die fenix 3 herunterladen. Vieles davon ist nur Spielerei (Beer Counter!). Aber es gibt auch einige nützliche Erweiterungen, z.B. ein erstaunlich genaues Regenradar oder die aktuellen Pollenvorhersage.

Die Garmin Connect App für iOS und Android ermöglicht eine detaillierte Auswertung sämtlicher Daten

Im „IQ Connect Shop“ stehen kostenlose Apps und Ziffernblätter zum Download bereit. Vieles davon ist eher Spielerei, aber es gibt auch einige sehr nützliche Add-Ons

Garmin fenix 3 Saphir HR

Gewicht: 88 g
Akku: 16 h (GPS) / 40 h (UltraTrac)

Pro

  • überragender Funktionsumfang
  • kontinuierliche Überwachung der Herzfrequenz
  • hervorragendes Display
  • intuitive Bedienung

Contra

  • hoher Preis
  • etwas kürzere Akkulaufzeit als das Basismodell
  • kein vollständiger Ersatz für Brustgurt

Fazit

TrailBlog
Die Garmin fenix 3 Saphir HR ist ein ausgereiftes Produkt und zugleich die fortschrittlichste GPS-Uhr auf dem Markt. Sie besitzt das beste Display und den größten Funktionsumfang. Die optische Herzfrequenzmessung am Handgelenk funktionierte im Test fast so gut wie der klassische Brustgurt. Die kontinuierliche Überwachung der Herzfrequenz ermöglicht eine genauere Belastungssteuerung und ist damit vor allem für ambitionierte Sportler ein sinnvolles Feature. Andererseits profitiert gerade diese Zielgruppe von den Vorteilen eines Brustgurts (höhere Genauigkeit, erweiterte Laufeffizienzdaten). Je nach persönlichem Anforderungsprofil ist die optische Messung also eher Ergänzung als Ersatz für den Brustgurt. Das Mehr an Funktion und Tragekomfort bezahlt man zudem mit einer etwas geringeren Akkulaufzeit und vor allem einem hohen Preis: 600 Euro kostet das Einzelgerät, für das "Performer Bundle" mit Brustgurt werden sogar 650 Euro fällig. Wer auf Saphirglas und optische Messung verzichten mag, ist deshalb vorerst mit dem Basismodell der fenix 3 besser bedient. Das ist ansonsten identisch ausgestattet, aber deutlich günstiger.
Stand 12.04.2016. Aktuelle Preise und Spezifikationen können abweichen.
Hendrik

Von

Hendrik ist leidenschaftlicher Trailrunner und Gründer des TrailBlog. Neben kurzen, steilen Rennen reizen ihn lange Touren auf eigene Faust in den Bergen. Hendrik ist ASICS Frontrunner und wird unterstützt von Garmin, SZIOLS und ultraSPORTS. Folge ihm auch auf Strava, Twitter und Instagram.

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30 Kommentare

  1. Thomas (Harlerunner)

    Hi Hendrik,
    prima Artikel! Mir ist nur eine kleine Ungenauigkeit aufgefallen: der Elevate-Sensor ist erst in der Forerunner 235 verbaut worden. In der 225 steckt noch einer von Mio.

    Gruss Thomas

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  2. Marc

    […] hat sich bereits im Forerunner 225 und im Vivosmart HR bewährt

    Der eigens von Garmin entwickelte Sensor ist mWn erst mit der Forerunner 235 genutzt worden, die 225 hat noch den von Mio verbautgebauten Sensor. Es gibt einige die über Probleme bei der 235 berichten, die sich allerdings mit der neuen Firmware 4.10 gebessert haben sollen.

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    • Hendrik

      Hendrik

      Hi Marc, war ein Tippfehler uns ist inzwischen korrigiert im Text (siehe Kommentar von Thomas). Trotzdem Danke für den Hinweis.

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  3. Markus

    Hi Hendrik,

    schöner, ausführlicher Testbericht! Nur beim Vergleich der Pulswerte bin ich nicht ganz bei Dir, weil hier ein gleicher Mittelwert eigentlich nicht viel aussagt. Hierzu auch die kleine Anmerkung, dass für eine bessere Vergleichbarkeit die Skalen gleich sein sollten (140-170 wird mit 150-180 verglichen).

    Schade finde ich, dass man für alle Daten sowieso den Brustgurt braucht. Da könnte man doch während den Einheiten den Puls auch über den Gurt messen und die Handgelenksmessung für die 24h-Überwachung nutzen. Mal sehen, wie die Entwicklung weiter geht!

    Beste Grüße
    Markus

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    • Hendrik

      Hendrik

      Hi Markus,
      zu den Pulswerten: Für viele dürfte der Durchschnittswert interessanter als der exakte Momentanpuls sein. Die Momentanwerte weichen ja auch nicht so dramatisch ab, so dass z.B. ein Training nach HF-Bereichen problemlos möglich ist. Die unterschiedlichen Skalen haben mich auch gestört, leider werden die in Garmin Connect vorgegeben.
      Zum Brustgurt: Genau so ist es! Wenn du während einer Einheit zusätzlich den Brustgurt verwendest, wird die Herzfrequenz über den Brustgurt gemessen. Das habe ich zur Klarstellung jetzt noch ergänzt im Text. :)

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  4. Patrick

    Servus Hendrik,

    vielen Dank für den wirklich sehr ausführlichen Test. Bin mit meiner Suunto Ambit 3 HR eigentlich recht zufrieden, aber das Display und der Style der Fenix3 gefällt mir besser. Denke aber, dass ich dennoch nicht wechsel ;-) Dennoch interessant, was die Konkurrenz so macht.

    Vg
    Patrick

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  5. Peter Kneip

    Super Bericht!
    Wie bekommt man bei der Fenix 3hr die zurückgelegte Höhenmeter und aktuelle Position auf dem Höhenprofil der Strecke angezeigt?

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    • Hendrik

      Hendrik

      Hi Peter, wie gesagt, du brauchst die aktuelle Software auf der Uhr. Dann einfach einen Track auf die Uhr Laden, unter Navigation auswählen und starten. Dann hast du das Höhenprofil mit Position als Datenseite.

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  6. Jörg

    Hallo Hendrik,
    super Beschreibung der Uhr.
    Ich habe mir sie jetzt gekauft. Leider funktioniert bei mir die VO2-max Messung und damit auch die Lauf-Prognose, Laktatschwelle und die Angabe des Leistungszustandes nicht.
    Bin schier am verzweifeln, da ich einfach nicht finde, woran es liegt. Trage den mitgelieferten HRM-Gurt, habe mein Benutzerprofil korrekt angelegt. Bekomme von dem Gurt auch meine Pulsdaten und auch meine Daten bzgl. Schrittlänge, Schrittfrequenz und die Bodenkontaktzeiten usw..
    Nur die VO2-max Messung erfolgt nicht. Die Uhr weist mich immer wieder darauf hin, dass ich 10 Minuten laufen solle. Bin aber schon mehrere Stunden gelaufen und habe dafür „Laufen“ aktiviert, um meine GPS-Daten zu erhalten.
    Hast Du vielleicht einen Tipp, woran es liegen könnte? Wäre wirklich sehr dankbar!

    Viele Grüße
    Jörg

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  7. Knilch

    Hallo,
    wie zeigt die Uhr (in der Navigation) die Position auf dem Höhenprofil an?
    Irgendwie ist mir das neu…

    Besten Dank

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    • Hendrik

      Hendrik

      Dafür brauchst du die aktuelle Software auf der Uhr. Dann wird das Höhenprofil während der Navigation als Trainingsseite angezeigt. Eventuell musst du es noch unter Einstellungen > Navigation > Trainingsseiten einschalten.

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  8. Roland

    Habe die Fenix HR, mir fällt oft auf, dass der Puls nach ca 20 min oft um 20-30 Schläge mehr anzeigt, obwohl ich denselben Rythmus habe. Woran kann das liegen?. Hatte zuerst die 920XT, natürlich mit Brustgurt, dort war der Puls viel genauer. So stimmt dann der der Durchschnittspuls und Vmox auch nicht mehr. Hadt du einen Vorschlag?? Habe die aktuellste Version drauf. Danke im voraus,
    Roland

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  9. Roland

    War heute laufen, zeigt sofort einen Puls von 160-166 an, obwohl ich nur einen Ruhelauf absolviert habe, max 135-140 Puls. Software schon aktuell 3.20. was kann ich tun?..

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  10. Tobias

    Hallo Hendrik,
    vielen Dank für diesen ausführlichen Bericht. Mein alter Garmin 305 gibt so langsam den Geist auf und ich bin auf der Suche nach einem Nachfolger. Weißt Du zufälligerweise ob die Fenix 3 auch Multisportfunktionen (Triathlon) unterstützt?

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  11. Sven

    „GPS-Genauigkeit inzwischen über jeden Zweifel erhaben. “
    Ich habe die Fenix 3 im direkten Vergleich mit der 910 und 610 hinsichtlich der GPS Genauigkeit getestet und muss leider feststellen, dass es bei der Fenix 3 immer wieder „Zacken“ oder wilde Sprünge gibt, die zu einer nicht unerheblichen Abweichung der Gesamtstrecke führen (~5%). Auch die aktuelle Pace schwankt heftig und ist insbesondere in den ersten 10 Minuten nahezu nicht sinnvoll zu gebrauchen.
    Glonass aktiviert – sekundengenaue Aufzeichnung – aktuelle Firmware.

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    • Angela

      Hallo Sven, ich kaufte mir die Fenix 3 HR vor zwei Wochen und leider muss ich dieselben Probleme wie sie du in deinem Bericht beschreibst auch feststellen. Ziemlich ärgerlich für eine so teure Uhr, da finde ich, darf man schon genauere Messungen erwarten. Meine Forerunner 235 hatte keine solche Macken.

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  12. Bruno

    Hallo Hendrik, mir ist aufgefallen das meine Uhr nicht die genaue Zeit anzeigt. Im Moment ist es laut meinem Smartphone 06.40 und auf dem Garmin ist es 06.38 Uhr, wie kann ich das anpassen? Danke und Gruss Bruno

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    • Hendrik

      Hendrik

      Uhrzeit/Datum kannst du an der Uhr unter Einstellungen manuell anpassen. Ansonsten stellt die fenix die Uhrzeit über GPS automatisch korrekt ein – evtl. geht dein Smartphone vor?

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  13. Christian

    Du schreibst daß die Laufzeit bei den Smart Notifications erheblich kürzer wird.
    Hast du da mal einen Anhaltspunkt?

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  14. Ingo

    Hallo Hendrik frohes neues Jahr wünsche ich dir :) ich hatte bei der Uhr Probleme mit dem Höhenprofil , es lag an der Software der Fehler besteht nun nicht mehr. Ohne deinen Artikel wäre ich bestimmt nicht so schnell darauf gekommen. Ansonsten finde ich eine Super Uhr und klasse Testbericht.

    Beste Grüße von mir komm gut ins neue Jahr.

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  15. Angela

    Hallo Hendrik, ich kaufte mir die Fenix 3 HR vor zwei Wochen. Ich setzte Sie bereits für meine Läufe ein. Nun viel mir auf, dass die Pace-Angaben während meines Lauf’s nicht korrekt gemessen wurden. Zum Beispiel bei Km 2 und Km 6 eines 10 Km-Laufs war meine Pace abartig schnell. Das verfälscht natürlich enorm meine Statistik :-( Meine Vorgängeruhr die Forerunner 235 hatte diese Allüren nie.

    Kannst du mir vielleicht mitteilen an was das liegen könnte?
    Im Voraus bedanke ich mich herzlich für deine Rückmeldung!
    Gruss
    Angela

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  16. Michiel

    Hallo Hendrik, danke für deinen sehr ausführlichen Bericht. Ich habe meiner Fenix dieser Morgen im Hallenbad getestet und der Display zeigt immer 25m zuviel an (= zB 125m nach vier Laps (=100m)im 25m bad. Weisst Du vieilleicht warum? Danke im Voraus, Grüsse aus Holland!

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