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Garmin fēnix 5: In drei Größen und mit Karten-Navigation

Pünktlich zur CES stellt Garmin sein neues GPS-Flaggschiff vor: Die Garmin fenix 5 kommt in drei Größen, mit optischem Herzfrequenz-Sensor und beim Top-Modell fenix 5X auch mit der lang ersehnten Karten-Navigation. Hier gibt es die ersten Infos zu Features, Preisen und Verfügbarkeit.

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Die fenix 3 ist ein echter Bestseller, doch zwei Kritikpunkte kamen immer wieder auf: Während den einen die Uhr zu groß und schwer war, vermissten die anderen eine kartenbasierte Navigationsfunktion. Zwei Wünsche, die sich kaum in Einklang bringen lassen – deshalb bringt Garmin den Nachfolger in drei verschiedenen Varianten.

fenix 5: Das ist neu

Neben den neuen Gehäuse-Größen besitzt die fenix 5 ein verbessertes Display (64 statt 16 Farben, 240×240 Pixel Auflösung), Strava-Livesegmente und neue „QuickFit“-Armbänder, die sich ohne Werkzeug austauschen lassen. Alle Varianten kommen mit optischer Herzfrequenzmessung, die neben erweiterten Messwerten auch besseren Tragekomfort verspricht: Der Sensor ist bündig im Stahlgehäuseboden integriert und macht sich beim Tragen nicht bemerkbar. Der Akku der fenix 5 soll im GPS-Modus bis zu 24 Stunden durchhalten (75 h im UltraTrac-Modus). Die fenix 5 wiegt 85 Gramm und hat einen Gehäusedurchmesser von 47 mm.

Alle Modelle unterstützen jetzt neben ANT+ auch BluetoothSmart-Sensoren. WLAN bleibt dagegen künftig den Modellen mit Saphirglas vorbehalten.

fenix 5S: Für schmale Handgelenke

Besonders Athletinnen und Sportler mit schmalen Handgelenken werden sich über die neue fēnix 5S freuen. Mit 42 mm Gehäusedurchmesser ist sie 5 mm schlanker als das Standardmodell und zudem 1 mm flacher. Außerdem bringt sie mit 67 g fast 20 g weniger auf die Waage als die fenix 5. Dabei beherrscht sie alle Funktionen ihres großen Bruders. Die Akkulaufzeit beträgt bis zu 14 Stunden im GPS-Modus (40 h im UltraTrac-Modus).

fenix 5X: Outdoor-Navigation am Handgelenk

Mit der fenix 5X bringt Garmin endlich die kartenbasierte Navigation zurück! Denn die Ur-fenix von 2013 unterstützte dieses Feature schon (wenn auch nur inoffiziell und äußerst rudimentär). Die fenix 5X kommt jetzt mit vorinstallierter, routingfähiger Europa Outdoor- & Fahrradkarte mit POIs, Turn-By-Turn Navigationshinweisen und einer cleveren „Roundtrip“-Funktion: Nach Eingabe der gewünschten Distanz schlägt die fenix 5X passende Routen in der Umgebung vor. Auch eigene Karten (z.B. von Openstreetmap) können auf dem 12 Gigabyte großen internen Speicher installiert werden. Die fenix 5X hat einen Gehäusedurchmesser von 51 mm und wiegt 98 g. Der Akku hält im GPS-Modus bis zu 20 Stunden durch (50 h im UltraTrac-Modus).

Preise und Verfügbarkeit

Einziger Wermutstropfen: Der Preis. Während das günstigste Modell der fenix 3 für 399 Euro zu haben ist, werden für die fenix 5 jetzt mindestens 599 Euro fällig. Für die fenix 5X ruft Garmin sogar 750 Euro auf. Wer sich davon nicht abschrecken lässt, kann das neue GPS-Flaggschiff ab April im Handel erwerben.

Hendrik

Von

Hendrik ist leidenschaftlicher Trailrunner und Gründer des TrailBlog. Neben kurzen, steilen Rennen reizen ihn lange Touren auf eigene Faust in den Bergen. Hendrik ist ASICS Frontrunner und wird unterstützt von Garmin, SZIOLS und ultraSPORTS. Folge ihm auch auf Strava, Twitter und Instagram.
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1 Kommentar

  1. Karl-Heinz Rochlitz

    Da kann man nur hoffen, dass die Fenix 5, wenn sie auf den Markt kommt, ausgereift ist, anders als die Fenix 2 (nicht 3!) einer Laufkameradin: Denn in der wurde ein so miserabler GPS-Empfänger verbaut, dass ihre Entfernungsmessungen nicht viel mit der Wirklichkeit zu tun haben (immer zu lange Strecken). Ärgerlich, wenn man für viel Geld glaubt, eine gute Laufuhr gekauft zu haben!

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