Videos       3

Outliers – Eine neue Art des Alpinismus?

Schnell und leicht - Athleten wie Jordi Tosas und Michel Lanne bewegen sich im Grenzbereich zwischen Bergsteigen und Trailrunning. "Outliers" zeigt ihre Ideale, Ziele und Träume. Der Film geht aber auch der Frage nach, welche Risiken mit dieser neuen Art des Alpinismus verbunden sind. Wir finden: Einer der besten aus der Salomon Running TV Reihe!

Kommentieren
Hendrik

Von

Hendrik ist leidenschaftlicher Trailrunner und Gründer des TrailBlog. Neben kurzen, steilen Rennen reizen ihn lange Touren auf eigene Faust in den Bergen. Hendrik ist ASICS Frontrunner und wird unterstützt von Garmin, SZIOLS und ultraSPORTS. Folge ihm auch auf Strava, Twitter und Instagram.

3 Kommentare

  1. Alex

    Ehrlich gesagt halte ich nicht viel von dieser Entwicklung. Letztendlich führt es wieder dazu das vermehrt Leute in den Bergen unterwegs sind, die nicht in der Lage sind das Risiko welches sie eingehen zu beurteilen.
    Sicherlich muss jeder selbst wissen was er tun und lassen will. Aber wir hatten es im letzten Jahr bereits zweimal das wir unsere geplante Tour nicht durchführen konnten, weil sich andere Bergsteiger in der Auswahl Ihrer Tour überschätzt haben und wir sie entsprechend versorgen mussten. Keine schöne Situation und leider auch kein Einzelfall mehr…

     Antworten ·
    • Hendrik

      Hendrik

      Guter Punkt. Ich denke, die Athleten tragen hier durchaus eine Verantwortung. Klar, jeder ist für seine eigene Sicherheit und Risikoabwägung verantwortlich. Aber die Videos im Selfie-Stil von Kilian & Co suggerieren eine Unverwundbarkeit, die es im hochalpinen Gelände nicht gibt.

       Antworten ·
    • Johannes

      Auf der einen Seite gebe ich Dir irgendwie Recht. Auf der anderen ist jeder für sich und seine Risikoabwägung selber verantwortlich. Sollten wir die Formel 1 lieber nicht mehr sehen dürfen (ich finde Motorsport stinklangweilig, soll bloß als Beispiel dienen), bloß weil ein paar Idioten meinen, lichthupend mit 250 km/h über die Autobahn brettern zu müssen?
      Ich finde diese Entwicklung gar nicht so schlimm. Würden wir das „höher, weiter, schneller“ immer noch ablehnen, würden wir uns vermutlich von den Bergen fern halten und Angst haben vor den Hexen, die dort oben wohnen.
      Ich finde die Entwicklung der mangelnden Selbstreflexion viel schlimmer. Wir sollten wieder lernen, unseren Körper und unsere Fähigkeiten einschätzen zu können. Mit diesem Hintergrund wären wir dann in der Lage, die Leistungen dieser Ausnahmeathleten zu bewundern und anzuerkennen ohne uns dabei mit eigenen törichten Unternehmungen selber in unkalkulierbare Gefahren (Gefahren gibt es im Gebirge ja schließlich immer) zu bringen.

       Antworten ·